So wirst Du besser in der Kiste – Tipps für besseren Sex

Leute, heute haben wir etwas ganz besonderes für Euch in petto. Mark ist ein guter Kollege und Meisterficker und kann darüber hinaus noch richtig gut schreiben. Wir haben ihn darum gebeten uns mal in ein paar Worten mitzuteilen, wie er euch die Frage „Wie werde ich besser im Bett?“ beantworten würde. Wir finden das Ergebnis mehr als gelungen und denken, dass euch der Artikel den einen oder anderen Schmunzler abverlangen wird. Aber nun genug der langen Vorrede – Abfahrt!

Mark deckt auf – Wir alle können Meisterficker sein

Ihr könnt Euch lang und breit einreden, dass Ihr erfolgreich seid, im Leben alles rund läuft und Euer Selbstbewusstsein eherne Entschlossenheit zelebriert, die keinerlei Zweifel zulässt. Doch wie Mann es auch dreht und wendet, über alledem raunt die kratzige Frage, wie gut Ihr es eurer Angebeteten besorgen könnt, ob der Penis lang genug ist und ob Ihr bloß nicht zu früh gekommen seid. Wir, meine lieben Herren, stehen unter Druck. Und das schon seit Urzeiten! Da ist der Ellenbogen nicht zu weit aus dem Fenster geneigt, wenn jemand die Behauptung bemüht, manch Krieg oder unsinnige Streiterei sei die Tat eines Jammerlappens gewesen, der nicht über den Gedanken hinweg kam, eine Niete im Bett zu sein. Das verdammte Internet trägt seit geraumer Zeit dazu bei und spätestens seit die Pornoindustrie ihre frivolen Pforten für jedermann im Netz präsentiert, hat die Messlatte (Verzeihung!) ungeahnte Höhen erreicht. Doch diese Höhe ist eine Farce und jeder Mann birgt das Potenzial, die pornösen Pizzaboten und Poolreiniger weit in den Schatten zu stellen.

Sex ist eine Illusion

Ein guter Liebhaber ist gleichzeitig auch Illusionist. Ein Porno betrachtet den Geschlechtsakt aus unterschiedlichen Kameraperspektiven. Bestenfalls baut er vorher eine authentische Situation auf, die der Erregung zuträglich ist. Der Betrachter, ob nun Männlein oder Weiblein, wird durch diese Bilder zur Identifikation mit den dargestellten Charakteren animiert. Sie lösen etwas in ihm aus. Ausdauer verweist auf physische Gesundheit. Stöhnen lässt Lust erahnen. Blicke und Griffe verheißen Dominanz und Unterwürfigkeit. Begierde, Hingabe, Liebe. Ist der Darsteller im Porno wirklich so kraftstrotzend, ist das Stöhnen der beiden echt und entsprechen die dargebotenen Emotionen der Wirklichkeit? Vielleicht ja schon – aber das spielt gar keine Rolle. Die Kunst besteht einzig und allein darin, diese Assoziationen durch bestimmte Auslöser wach zu rufen. Wie im Porno erleben wir nicht jeden Blickwinkel gleichzeitig. Eure Penisgröße spielt keine Rolle, wenn Ihr nicht vorhabt, die Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken. Wünscht frau sich einen starken, selbstbestimmten Mann, dann nehmt sie beim Hals und führt sie Eurem Kuss entgegen. Dadurch habt Ihr die Zügel in der Hand und Eure Liebste – wenn es ihren Vorlieben entspricht – kommt nicht mehr von dem Bild ab, dass Ihr den Ton angebt und sie begehrenswert ist. Sie mag es zart? Dann streichelt ihr durchs Haar, krault den Nacken – seid vorsichtiger! Überrascht sie, indem Ihr mit diesen Extremen spielt. Was zählt, ist nur der Eindruck – Ihr Blick und Euer Blick. Schließlich beobachtet Euch in der Regel niemand!

PC-Muskel kontrollieren

Wenn die Überschrift schon auf besseren Sex verweist, dann wäre dieser Beitrag unbefriedigend, nicht auch kurz vom PC-Muskel zu sprechen. Ihr denkt, Ihr kommt zu früh oder erlebt den Orgasmus nicht intensiv genug? Dann konzentriert Euch auf den Muskel, den Ihr anspannt, um den Urinstrahl aufzuhalten. An selber Stelle lässt sich auch der Orgasmus kontrollieren, was jedoch längerfristiges Training erfordert. Dafür reicht es, wenn Ihr den PC-Muskel aufrecht sitzend in mehreren Wiederholungen anspannt, ruhen lasst und dann wieder anspannt. Die Fortsetzung dieser Methode über mehrere Wochen und Monate führt zu einem spürbar sensibleren Orgasmus-Empfinden und zu der Möglichkeit, ihn bewusst zu unterdrücken.

Verlängerung

Nein, hier geht es nicht um chirurgische Kunststücke! Um den Sex selbst zu verlängern, bietet es sich an, ein Gefühl dafür zu entwickeln, in welchen Stellungen es Euch leichter fällt, den Orgasmus zurückzuhalten und zwischenzeitlich ganz von der Penetration abzusehen. Oralsex kann eine sehr stimulierende und oftmals wohlwollend aufgenommene Erfahrung sein. Ebenso wird der Einsatz der Hände zu Unrecht unterschätzt. Sie bilden den Teil eures Körpers über den Ihr die größte Kontrolle habt und mit dem Ihr präzise herausfinden könnt, welche Berührungen Eurer Partnerin besonders gefallen, ohne dabei selbst auf dem Feuer zu tanzen.